Ikone der Linken: Sarah Wagenknecht

Oft wird Sarah Wagenknecht als „die beliebteste Rote Deutschlands“ bezeichnet. Michel Friedmann sprach von „einer der intelligentesten Politikerinnen Deutschlands“ und die Bild-Zeitung nannte sie „die schöne Sahra“. In Vorträgen, im Bundestag und in Fernsehtalkshows, zu deren begehrtesten Gästen sie gehört, beeindruckt die Ikone der Linkspartei mit ihren klaren ökonomischen Analysen und ihrem Detailwissen sogar ihre Gegner. In dem Buch „Sarah Wagenknecht – Von links bis heute“ wird ihr politischer Werdegang beschrieben, wie sie zu einer der Spitzenpolitikerinnen wurde. Die Ostdeutsche Wagenknecht, die dem Untergang der DDR nachtrauerte, begann ihre politische Karriere nach der Einheit und ihr Bemühen ist, den untergegangenen „ersten Sozialismus“ ein zweites Mal auf deutschem Boden umzusetzen. „Ich würde nicht gern den Rest meines Lebens in der bestehenden Gesellschaft verbringen … Ja, ich will den Sozialismus schon noch selbst erleben,“ sagt die  allseitig respektierte Frau. Autor David Goeßmann schreibt über die Leistungen und Fähigkeiten Wagenknechts, über Spannungsverhältnisse, aber auch über Ansichten der Politikerin zur Flüchtlings- und Asylpolitik, er analysiert auch die problematischen Seiten ihres Politik- und Wirtschaftsverständnisses. 2012 hat Wagenknecht mit einer Arbeit über das Verhältnis von Einkommen und Rücklagen promoviert. Schon lange gehört die (Noch-) Fraktionsvorsitzende der Linken im Bundestag zu den bekanntesten und geachtetsten Politikerinnen.

Auseinandergesetzt mit Sarah Wagenknechts Denken und Tun hat sich David Goeßmann. Doch zum Autor des Buches wird leider kein Satz gesagt. David Goeßmann, der in Berlin Germanistik und Philosophie studierte, ist freier Journalist, u. a. auch als Autor und Produzent für das unabhängige Nachrichtenmagazins kontext TV tätig (www.kontext-tv.de), das von verschiedenen lokalen Radio- und Fernsehstationen ausgestrahlt wird.   -er


Das Neue Berlin, www.eulenspiegel.com, ISBN 978-3-01349-1,  192 Seiten, 12,00 Euro