Körnigs Reich

Dresden. 1956 schloss der Künstlerverband der DDR den Dresdner Maler Hans Körnig (1905-1989) aus, 1961 überraschte ihn der Mauerbau auf einer von West-Berlin aus unternommenen illegalen Reise nach Belgien und Holland. Die Familie blieb im Westen, Körnigs Arbeiten verschwanden in den DDR-Depots. Heute hat er im Dresdner Haus Wallgässchen 2, in dem er 26 Jahre lang lebte und arbeitete, mit dem „Körnigreich“ ein eigenes Museum. Körnigs Œuvre umfasst mehr als 300 Ölbilder und rund 1300 grafische Arbeiten.

Geöffnet: Mo, Fr, Sa, So 11-17 Uhr, Tel. 0351 4568193, www.koernigreich.org