Kalifat des Todes

Seine Hotels und die Brauerei in Görlitz scheinen gut zu laufen, denn Inhaber Rolf Lohbeck findet reichlich Zeit, Kriminalromane zu schreiben, die zeitaufwändige Recherche erfordern. Bei den Themen, denen sich Rolf Lohbeck widmet, ist das der Fall. Er hat herausgefunden, dass die Amerikaner 1967 in Südspanien eine Atombombe verloren haben, die im Mittelmeer versank und seitdem verschwunden ist. Der Islamische Staat – hier schlägt der Autor den Bogen zu Gegenwart, erfährt davon und versucht, diese Bombe in seinen Besitz bringen. Die Amerikaner sehen darin eine große Gefahr, sie meinen, die Sicherheit New Yorks stehe auf dem Spiel. Die westlichen Geheimdienste, die CIA der Amerikaner, der Mossad der Israelis und der BND werden aktiv, sie wollen das Vorhaben des IS verhindern. Gelingt es ihnen? Lohbeck beantwortet die Frage unterhaltsam. Ein spannend geschriebener Krimi.


Karin Fischer Verlag, www.karin-fischer-verlag.de, ISBN 978-3-8422-4321-7, 346 Seiten, 24,90 Euro