Im Doppelpack

Der „Schlemmer Atlas“ präsentiert rund 3000 Restaurants. Das Jahr hat 365 Tage, wer alle diese Restaurants kennenlernen möchte, müsste jeden Tag in acht von ihnen essen. Traditionell bleiben die ersten Seiten in dem Guide den „Besten der Besten“ reserviert. 22 Spitzenköche werden in ganzseitigen Porträts vorgestellt, 15 der für ihre Professionalität mit fünf Schlemmer-Kochlöffeln geehrten kommen aus Deutschland, die anderen aus Österreich, der Schweiz und den Niederlanden.

Der „Schlummer Atlas“ informiert über rund 4000 Hotel, gegliedert nach Städten. Wer jede Nacht unterwegs ist, kommt gerade mal auf 365 Häuser. Auch aus angrenzenden Nachbarländern werden interessante Hotels empfohlen. Die  EU-Staaten Tschechien und Polen, mit denen Deutschland eine lange Grenze teilt, fehlen allerdings weiterhin. Zum Hotel des Jahres 2018 wurde das Rocco Forte The Charles Hotel München gekürt, das „über die größten Standard-Zimmer der Stadt“ und den „längsten Hotel-Indoorpol Münchens“ verfügt und in dessen Küche „qualitätsbewusst vorwiegend regionale Produkte zu spannenden Gerichten aus aller Welt verabeitet“ werden. Bei so viel Lob wundert es nicht, dass Frank Heller von diesem Münchner Haus „Hotel-Manager des Jahres 2018“ wurde. Hat man sich durch die insgesamt fast 1300 Seiten der beiden Guides durchgearbeitet, hat man sich einen guten Drink verdient. Wo nimmt man den am besten ein? In der „schönsten und geheimnisvollsten Bar“ Berlins im Hotel Provacteur, die der „Schlemmer Atlas“ zur „Bar des Jahres 2018“ kürte. Die zu finden ist relativ einfach, denn beide Guides punkten nach wie vor mit ihrer Kartographie.   -er


Schlemmer Atlas 2018, www.schlemmer-atlas.de, ISBN978-3-89764-395-6, 640 Seiten, 29,95 Euro.
Schlummer Atlas 2018, www.schlummer-atlas.de, ISBN 978-3-89764-396-3, 640 Seiten, 29,95 Euro.