ITB ist Waldaktionär

Mecklenburg-Vorpommern offizielles Partnerland der ITB Berlin 2018

Die ITB Berlin hat in Mecklenburg-Vorpommern Waldaktien erworben, bei einer Pflanzung im Klimawald Fleesensee in Göhren-Lebbin. Die Waldaktien versprechen der ITB eine gesicherte, wachsende Dividende sowie tägliche Ausschüttung – und das 100 Jahre lang. Für umweltbewusste Touristen die Möglichkeit, die CO2-Bilanz zu verbessern. Experten haben errechnet, dass eine vierköpfige Familie, die zwei Wochen in der Mecklenburgischen Seenplatte verbringt, einschließlich einer 500 Kilometer langen An- und Abreise, durchschnittlich etwa 200 Kilogramm Kohlendioxid freisetzt. Wer am Entstehen von Wald mitwirkt, hilft die verursachten Kohlendioxid-Emissionen auszugleichen. Können doch für den Kauf von zwei Aktien zehn Quadratmeter Wald aufgeforstet und fünf Jahre lang gepflegt werden. Mit der Waldaktie hat die ITB kein Aktionärsrecht erworben, denn es handelt sich nicht um eine Aktie im Sinne des Aktienrechts. Tägliche Ausschüttung bedeutet: Der Baum wächst jeden Tag und das 100 Jahre lang.
Das Bundesland Mecklenburg-Vorpommern – reich an vielseitiger Natur sowie an Kunst und Kultur – ist seit 1991 prominent auf der ITB vertreten, in diesem Jahr ist es Partnerland. Insgesamt werden wieder mehr als 10.000 Aussteller aus über 180 Ländern vom 7. bis 11. März 2018 zur größten Tourismusmesse der Welt erwartet, ferner mehr als 5.000 Journalisten aus über 70 Ländern und rund 500 Blogger aus mehr als 30 Ländern.  K. S./B. W.


Landestourismusverband Mecklenburg-Vorpommern, www.auf-nach-mv.de;

ITB, Internationale Tourismusbörse Berlin, www.itb-berlin.de

Das Hotelzimmer reist mit

Kreuzfahrten werden immer beliebter – zunehmend gehen junge Leute und Familien an Bord

Die Kreuzfahrtbranche boomt. Im Vorjahr stachen fast zwei Millionen Deutsche in See, Tendenz stark steigend. Die meisten Reedereien kommen mit dem Bau von Schiffen kaum hinterher. 2018 werden 16 neue Hochsee-Kreuzfahrtschiffe an den Start gehen, darunter die „Aida Nova“ mit 17 Restaurants und 23 Bars, die 5408 Passagiere und 2162 Besatzungsmitglieder an Bord nehmen kann. Als erstes Schiff weltweit wird sie mit Flüssigerdgas betrieben; Kreuzfahrtschiffe gehören derzeit zu den größten Dreckschleudern. TUI Cruises schickt 2018 die neue „Mein Schiff 1“ auf die Reise, die Platz für 2894 Passagiere bietet. Neu dazugekommen ist eine Kletterwand, die Joggingstrecke hat sich mit 438 m fast verdoppelt. 50 Prozent der europäischen Kreuzfahrer buchen eine Reise ins Mittelmeer oder zu den Atlantischen Inseln. Längst sind viele Kreuzfahrtschiffe nicht mehr bevorzugtes Domizil gutbetuchter Senioren, die ungezwungene Atmosphäre auf „Aida“ und „Mein Schiff“ hat in der letzten Zeit vor allem jüngeres Publikum und Familien an Bord gelockt. Auf einem Schiff reisend wird man meist nachts von einer Stadt zur anderen gebracht oder von einem Land ins andere. Der Koffer muss nur einmal aus- und erst bei der Abreise wieder eingepackt werden, denn das Hotelzimmer – sprich Kabine – fährt mit, Vollpension und ein umfangreiches Freizeitangebot eingeschlossen. Mittlerweile ist fast alles möglich, von der Kletterwand über Joggingstrecke, Surfen bis zu Schlittschuhlaufen. Diese Art, die Welt zu erkunden, fasziniert immer mehr Menschen. Manch einen mag die große Zahl der Passagiere abschrecken. So hat die „Harmony of the Seas“, das bis jetzt größte Kreuzfahrtschiff, das je gebaut wurde, sechs Decks für 6780 Passagiere, um die sich fast 2400 Besatzungsmitglieder kümmern. Das riesige Schiff mit 23 Swimmingpools und einem Park mit mehr als 12 000 Pflanzen wird oft mit einer schwimmenden Kleinstadt verglichen. Doch an Bord stellt man rasch fest, dass sich die vielen Menschen verlaufen – so, wie auch in einer Kleinstadt. Der Unterschied zu dieser: An Land werden meist 18 Uhr die Bürgersteige hochgeklappt, die großen Kreuzfahrtschiffe dagegen starten zu dieser Zeit mit ihrem Freizeitprogramm noch einmal richtig durch mit bayrischen Bierfesten, Varietéshows und Klassikkonzerten. Man kann auch die Nacht in einer Disco oder am Roulettetisch verbringen.   Bewu.

Beliebte Kreuzfahrtziele:

Oman: Basar in Muscat © Kerstin Sucher

 

 

 

 

Bahamas: Liebenswerte Menschen © Bernd Wurlitzer

 

 

 

 

 

Malaysia: Tempelanlage © Kerstin Sucher

 

 

 

 

 

 

 


 

Wundervolles Dresden

Pegida zum Trotz – Dresden ist immer eine Reise wert!

Gespräch der Autoren Kerstin Sucher und Bernd Wurlitzer über ihren neuen Reiseführer

B.W.: Hoffen wir, dass unser soeben erschienener Reiseführer mithilft, dass Dresden in der Weltöffentlichkeit wieder von seinen schönen Seiten gesehen wird. 155 x Einzigartiges aus Kunst und Kultur, aus Technik und Architektur stellen wir in Wort und Bild vor. Unsere Auswahl geht weit über die weltbekannten barocken Prunkbauten und hochkarätigen Kunstschätze hinaus. Auch mancher Einheimische erfährt gewiss Neues. Wer von ihnen weiß schon, dass beispielsweise der Hausmannsturm im Jahr 1775 Dresdens erste Blitzschutzanlage erhielt?

K.S.: „WUNDERvolles Dresden“ unterscheidet sich sehr von anderen Reiseführern. Die meisten Gäste kommen in die Elbestadt, um die Sehenswürdigkeiten kennenzulernen. Unser Reiseführer konzentriert sich deshalb ausschließlich darauf, kein anderer stellt so viele vor, auch nicht so ausführlich. Für mich war es spannend, auf den Spuren des Erfolgsromans der der ARD-Verfilmung „Der Turm“ von Uwe Tellkamp durch das Villenviertel Weißer Hirsch zu spazieren, . das kleine Brückenmännchen und den Napoleonstein zu suchen sowie die markante Vertiefung im Handlauf des Geländers um die Jungfernbastei zu fotografieren. August der Starke soll hier zwischen „einem Bilderkauf, zwei Staatsakten und drei Liebesspielen“ seine Kräfte erprobt haben, so erzählt es die Legende. Doch als man das Geländer anbrachte, war der Kurfürst schon rund zehn Jahre tot …

B.W.: Schade, dass diese netten Geschichten gegenwärtig Nebensache sind. Im Blickpunkt steht der an der Fassade der Semperoper angebrachte Monitor. Für ihr dort geäußertes Bekenntnis gegen Pegida müssen sich die Künstler und Mitarbeiter der Staatsoper rechtfertigen. Für mich unvorstellbar! In einer solchen Situation müssen Ausnahmeregeln getroffen werden.

K.S.: Zum Schluss noch etwas anderes: Wer es schaffen sollte, an einem Tag fünf der von uns vorgestellten Sehenswürdigkeiten anzuschauen, braucht für alle 155 mindestens einen Monat Zeit. Dresden ist eben nicht irgendeine Stadt, Dresden ist eine Kunst- und Kulturstadt von Weltrang.


Steffen Verlag, www.steffen-verlag.de, 256 Seiten mit 404 Fotos, ISBN 978-3-95799-001-3, 14,95 Euro; erhältlich überall, wo es Bücher gibt

Millionenfaches Medienecho

Millionenfaches Medienecho

Über 20 deutsche Tageszeitungen haben in ihren Online-Ausgaben unter „Pegida zum Trotz“ über unser neues Buch berichtet, die Dresdner Woche sprach sogar von einem „bemerkenswerten Reiseführer“:

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