BESUCHERMAGNET DRESDEN: Übernachten am Schloss

Modernes Ambiente in Top-Lage

Mit seiner „exklusiven Lage“ wirbt das Hyperion Hotel Dresden – und das zu Recht. Denn es befindet sich nur wenige Minuten von Residenzschloss, Zwinger, Semperoper und Frauenkirche entfernt. Den Gast erwarten stilvoller Luxus und Komfort sowie ein ausgesprochen persönlicher Service.

Die neuen Ausstellungen der Rüstkammer haben wir im Residenzschloss bewundert, dem Plätschern der Springbrunnen im Zwinger gelauscht, in der Frauenkirche hat uns erneut das Orgelspiel fasziniert und von der Brühlschen Terrasse schauten wir zu, wie die Schaufelraddampfer anlegen. Immer noch sind wir unschlüssig: Morgen eine Fahrt mit einem dieser historischen Dampfer in die Märchenwelt der Sächsischen Schweiz oder eine Tour auf dem Elbradweg?

Wir übernachten in einem Haus zwischen Neumarkt und Residenzschloss, das nach historischem Vorbild wieder entstanden ist. Die Fassade versetzt in die Zeit der sächsischen Könige, das Innere bekam ein supermodernes Ambiente. Die zum Teil offenen Badezimmer haben Dusche oder Wanne. Angenehm, weil in der Hotellerie noch nicht überall selbstverständlich: der kostenlose Internetzugang in den Zimmern mit unterschiedlichsten Raumschnitten.

Traditionell lassen wir uns am Nachmittag in einem Café am Neumarkt eine Dresdner Eierschecke schmecken. Über die schrieb sehr treffend der aus Dresden stammende Erich Kästner: „Die Eierschecke ist eine Kuchensorte, die zum Schaden der Menschheit auf dem Rest des Globus unbekannt geblieben ist.“ Danach sind unsere Beine pflastermüde. Also ab zum Relaxen in den 535 m² großen Wellness- und Fitnessbereich, in den die Architekten das historische Kellergewölbe aus dem 15. Jahrhundert einbezogen. Die Bademäntel liegen auf dem Zimmer bereit. Am Abend locken Dutzende Restaurants rings um das Hotel mit typischen sächsischen Gerichten. Wir bleiben aber heute im Haus und essen im Hotelrestaurant.

Was steht nun morgen auf unserem Programm: Schaufelraddampfer-Ausflug oder doch eine Radtour entlang der Elbe? Nichts von beidem – wir haben uns für zwei völlig andere Dresdner Sehenswürdigkeiten entschieden: die Gartenstadt Hellerau am Vormittag  und das Villenviertel Weißer Hirsch am Nachmittag. Eigentlich, so meinen wir, könnten wir aber auch den ganzen Tag im Hotel verbringen, um den Komfort, den Luxus und die ausgesprochen offene und liebenswürdige Art der Mitarbeiter zu genießen.  Bernd Wurlitzer


First-Class-Hotel mit 235 Zimmern und Suiten, DZ/Frühstück ab 70 Euro pro Person, Schlossstraße 16, 01067 Dresden, Tel. 0351 501200, www.h-hotels.com